HIGHLIGHTS AUS DEN AKTUELLEN HEFTEN:

Aaron Pilsan

Klavierkonzert

24.1./11+19 Uhr, Werner Richard Saal, Herdecke (Karten: 0231-58976606)

Der junge österreichisch-rumänische Pianist Aaron Pilsan begeistert seit über einem Jahrzehnt sein Publikum durch brillanten Klang, beeindruckende Wandlungsfähigkeit, technische Souveränität und mitreißendes Charisma. Seine Offenheit, Begeisterungsfähigkeit und ernsthafte Auseinandersetzung mit vielen mu- sikalischen Stilen macht ihn zu einem begehrten Solisten und Kammermusikpartner. Schon früh begann er in großen europäischen Sälen zu spielen. Inzwischen ist er regemäßiger Gast in bedeutenden Konzerthäusern. Neben vielbeachteten Interpretationen des klassischen und romantischen Repertoires widmet sich Aaron Pilsan mit großer musikalischer Feinfühligkeit auch der zeitgenössischen Musik. In Herdecke spielt er Werke von Carl Philipp Emanuel Bach, Franz Schubert, Camille Pépin und Johannes Brahms.

Tom Duval

„Gedankenkarussell“ – Gedankenlese- und Hypnoseshow

29.1./19.30 Uhr; AlldieKunsthaus, Velbert-Langenberg (Info: 02052-8167234)

Tom Duval ist Magier, Mentalist, Hypnotiseur. Er schaut Menschen in den Kopf, trifft unglaubliche Vorhersagen in seiner Show und manipuliert geschickt die Entscheidungen der Zuschauer.
Tom Duval entführt in die spannende Welt der Gedanken und demonstriert u. a. die Kunst der Hypnose. Dabei werden die Gäste keinesfalls vorgeführt. Tom Duval erklärt und demonstriert die Kunst der Hypnose spielerisch. Ist es möglich, unter Hypnose seinen eigenen Vornamen zu vergessen? Ist es möglich, unter Hypnose über sich selbst hinaus zu wachsen und chinesisch sprechen zu können? Die Showbesucher werden Teil einer einmaligen Mischung aus faszinierenden Experimenten des Mentalisten, kombiniert mit einer hypnotischen Reise ins Unterbewusstsein.

Nachbarstädtisches:

Jan Banning

Retrospektive

bis 8.11., Städtische Galerie, Iserlohn

Spätestens seit Veröffentlichung der Fotoserie „Bureaucratics“ im Jahr 2008, zählt der Niederländer Jan Banning zu den herausragenden Vertretern der dokumentarischen Fotografie. Mit seinen Fotos wollte er die Unerschütterlichkeit festhalten, „… mit der weltweit Millionen von Beamten die Staatsmaschinerie am Laufen halten.“ In Iserlohn war die Serie 2010 zu sehen. Jetzt kehrt Banning zurück mit einer Retrospektive, die neben „Bureaucratics“ die Bildserien „Red Utopia“, „Down & out in the south“, „The sweating subject“ und „Law & Order“ zeigt. In einer fotografischen Studie vergleicht er die Justizsysteme in Kolumbien, Frankreich, Uganda und den USA miteinander. Seine Bilder enthüllen die tägliche Realität in Polizeibehörden, Gerichten und Haftanstalten. Banning porträtierte Obdachlose abseits von ihrem Alltag auf der Straße. In Ghana fotografierte er die Stammesobersten der Gonja und Dagomba mit ihrem Hofstaat, in deren Reihen er auch selbst zu sehen ist. Politisch links orientiert zeigt Banning, was von der großen kommunistischen Utopie übrig geblieben ist. Mit liebevoller Distanz dokumentiert und seziert Banning die Welt der kommunistischen Parteien anhand ihrer Büros.