HIGHLIGHTS AUS DEN AKTUELLEN HEFTEN:

Lebensecht

50 Jahre Hyperrealistische Skulptur

23.8.-31.1., Osthaus Museum, Hagen

Ab den 1960er- und 1970er-Jahren beschäftigten sich verschiedene Bildhauer mit einer Art von Realismus, der auf der physisch naturgetreuen Erscheinung des menschlichen Körpers beruht. Indem sie traditionelle Techniken des Modellierens, Gießens und Malens einsetzten, um menschliche Figuren nachzubilden, verfolgten sie unterschiedliche Ansätze in Richtung einer zeitgenössischen Form des figürlichen Realismus. Die Auswahl der Kunstwerke umfasst alle wichtigen Vertreter der hyperrealistischen Bewegung, angefangen bei den frühen amerikanischen Pionieren wie George Segal, Duane Hanson, John DeAndrea und Carole A. Feuerman. Viele amerikanische, australische und europäische Künstler arbeiteten in dieser Tradition weiter und schufen ihren eigenen individuellen Stil: Robert Gober, Maurizio Cattelan, Juan Munoz, Zharko Basheski, John Davies, Peter Land, Jamie Salmon, Berlinde de Bruyckere, Ron Mueck, Sam Jinks und Patricia Piccinini. Die Ausstellung zeigt 30, zum Teil große Skulpturen dieser Künstler.

Jörg Knör

„Die Jahr-100-Show!“

14.8./20 Uhr; Kulturzentrum Klosterkirche, Remscheid-Lennep

Das Jahr 2019 beglückte Entertainer Jörg Knör gleich mit zwei runden Zahlen: Der Bambi-Preisträger feierte nicht nur seinen 60. Geburtstag, sondern auch 40 Jahre Showkarriere. Dazu liefert er ein spezielles Jubiläums-Programm und präsentiert die Highlights aus vier Jahrzehnten Künstlerleben und das Beste aus 16 Soloprogrammen. Dabei erzählt er auch seine lustigsten Promi-Erlebnisse: Wie er Peter Alexander im kaputten Mercedes zum Auftritt chauffierte, von Udo Jürgens einen Kuss auf den Mund bekam, wie er Helmut Schmidt im Flieger auf die Spucktüte malte, Willy Brandt in den Sessel zurückwarf, mit Außenminister Genscher Cancan tanzte oder den Weltstar Liza Minnelli im Essener Stadtwald zum Weinen brachte. Die Knör-Historie ist der Stoff für dieses Programm: die Nachhilfe von Loriot und das Politiker-Stimmtraining in der Schultoilette ebenso wie die ersten Auftritte mit Rudi Carrell und Harald Juhnke.

Nachbarstädtisches:

41. Lüdenscheider Kleinkunsttage

mit dem Wettbewerb um die „Lüdenscheider Lüsterklemme“

20.-28.2.20, Kulturhaus, Lüdenscheid

Das Besondere am Format der Kleinkunsttage ist es, dass jeder der teilnehmenden Künstlerinnen und Künstler sein komplettes Programm spielt und nicht nur einen Ausschnitt. Mit dabei sind: Kolja Fach, Nikita Miller, Jean-Philippe Kindler, Sandra D Vina und Liza Kos. Das Publikum entscheidet durch Stimmabgabe, wer im Oktober 2020 bei einem erneuten Auftritt den begehrten Preis abholen darf. Weitere Informationen unter www.luedenscheider-luesterklemme.de