HIGHLIGHTS AUS DEN AKTUELLEN HEFTEN:

basta

„Eure liebsten Lieder“ – Vorpremiere

30.10./20 Uhr, Hasper Hammer, Hagen

Beständig versorgen die fünf Jungs im besten Alter ihr Publikum seit Jahren mit lebensprallen Liedern, umwerfend komischen Geschichten und feinsinnigen Balladen. Dass das a cappella, also nur mit Stimmen geschieht, ist dabei fast schon Nebensache. Ganze Orchester und Bands entstehen vor den inneren Augen und Ohren des Publikums. Es ist der musikalische Farbenreichtum, der souveräne Zugriff auf alle erdenklichen Genres und Stilrichtungen, der basta auszeichnet. Dass Gesellschaftskritik bei basta nie mit erhobenem Zeigefinger und Moralpredigten, sondern immer sympathisch und mit einem verschmitzten Lächeln dargereicht wird, ist ihre große Stärke. basta schmieren uns keinen Honig um den Mund. Dass es manchmal schwer ist, dieses Leben, davon wissen und singen sie. Aber sie zeigen auch, dass wir das Recht haben, über all die Zumutungen zu schmunzeln. Sie gewinnen jeder schmerzlichen, traurigen oder auch nur banalen Situation einen neuen Blickwinkel ab und machen ihn damit schöner.

Tom Duval

„Gedankenkarussell“ – Gedankenlese- und Hypnoseshow

24.10./19.30 Uhr; AlldieKunsthaus, Velbert-Langenberg

Tom Duval ist Magier, Mentalist, Hypnotiseur. Er schaut Menschen in den Kopf, trifft unglaubliche Vorhersagen in seiner Show und manipuliert geschickt die Entscheidungen der Zuschauer.
Tom Duval entführt in die spannende Welt der Gedanken und demonstriert u. a. die Kunst der Hypnose. Dabei werden die Gäste keinesfalls vorgeführt. Tom Duval erklärt und demonstriert die Kunst der Hypnose spielerisch. Ist es möglich, unter Hypnose seinen eigenen Vornamen zu vergessen? Ist es möglich, unter Hypnose über sich selbst hinaus zu wachsen und chinesisch sprechen zu können? Die Showbesucher werden Teil einer einmaligen Mischung aus faszinierenden Experimenten des Mentalisten, kombiniert mit einer hypnotischen Reise ins Unterbewusstsein.

Nachbarstädtisches:

Jan Banning

Retrospektive

bis 8.11., Städtische Galerie, Iserlohn

Spätestens seit Veröffentlichung der Fotoserie „Bureaucratics“ im Jahr 2008, zählt der Niederländer Jan Banning zu den herausragenden Vertretern der dokumentarischen Fotografie. Mit seinen Fotos wollte er die Unerschütterlichkeit festhalten, „… mit der weltweit Millionen von Beamten die Staatsmaschinerie am Laufen halten.“ In Iserlohn war die Serie 2010 zu sehen. Jetzt kehrt Banning zurück mit einer Retrospektive, die neben „Bureaucratics“ die Bildserien „Red Utopia“, „Down & out in the south“, „The sweating subject“ und „Law & Order“ zeigt. In einer fotografischen Studie vergleicht er die Justizsysteme in Kolumbien, Frankreich, Uganda und den USA miteinander. Seine Bilder enthüllen die tägliche Realität in Polizeibehörden, Gerichten und Haftanstalten. Banning porträtierte Obdachlose abseits von ihrem Alltag auf der Straße. In Ghana fotografierte er die Stammesobersten der Gonja und Dagomba mit ihrem Hofstaat, in deren Reihen er auch selbst zu sehen ist. Politisch links orientiert zeigt Banning, was von der großen kommunistischen Utopie übrig geblieben ist. Mit liebevoller Distanz dokumentiert und seziert Banning die Welt der kommunistischen Parteien anhand ihrer Büros.