HIGHLIGHTS AUS DEN AKTUELLEN HEFTEN UND AUSBLICK:

Meine Lieblingsschlager

Claudia Hirschfeld und Winni Biermann

22.8./15.30 Uhr, Zweibrücker Hof, Herdecke

Claudia Hrischfeld war mit ihrer Wersi-Orgel schon einige Male zu Gast in Herdecke und freut sich jetzt auf ein Konzert mit dem „singenden Trucker“ Winni Biermann. Dieser hat jüngst mit seinem Country-Schlager „Auf dem Asphalt dieser Welt“ für Aufsehen gesorgt. Komponiert und getextet wurde der Song eben von Claudia Hirschfeld. Für das Publikum hat sie ihre neue CD im Gepäck, streut aber zusammen mit Winni Biermann auch ein paar Operettenmelodien mit ein. Vor dem Konzert präsentiert die Firma Wersi im Foyer ihre neuesten Instrumente und Entwicklungen. (Tickets: www.eventim.de)

BORA

„Liebevolle Attitüde“ – Spendenaktion

1.8./18 Uhr; Open Air im Innenhof der Vorburg Schloss Hardenberg, Velbert

Die Velberter Kulturloewen haben im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Velberter Kultursommer“ spontan eine Zusatzveranstaltung ins Programm aufgenommen, deren gesamter Erlös aus dem Ticketverkauf den Betroffenen der Hochwasserkatastrophe in Velbert zugutekommt. BORA ist „Liebevolle Attitüde“ und „Liebevolle Attitüde“ ist BORA! Das reicht eigentlich, um Bora Altun zu beschreiben. Aber vielleicht auch nicht. Professionell muss es wirken, Menschen müssen sich angesprochen fühlen, es muss was für alle dabei sein. In etwa so: „BORA schafft es, seine türkischen Wurzeln gekonnt in seine deutsche Comedy einfließen zu lassen.“  (Tickets: www.kulturloewen.de)

Nachbarstädtisches:

Jan Banning

Retrospektive

bis 8.11., Städtische Galerie, Iserlohn

Spätestens seit Veröffentlichung der Fotoserie „Bureaucratics“ im Jahr 2008, zählt der Niederländer Jan Banning zu den herausragenden Vertretern der dokumentarischen Fotografie. Mit seinen Fotos wollte er die Unerschütterlichkeit festhalten, „… mit der weltweit Millionen von Beamten die Staatsmaschinerie am Laufen halten.“ In Iserlohn war die Serie 2010 zu sehen. Jetzt kehrt Banning zurück mit einer Retrospektive, die neben „Bureaucratics“ die Bildserien „Red Utopia“, „Down & out in the south“, „The sweating subject“ und „Law & Order“ zeigt. In einer fotografischen Studie vergleicht er die Justizsysteme in Kolumbien, Frankreich, Uganda und den USA miteinander. Seine Bilder enthüllen die tägliche Realität in Polizeibehörden, Gerichten und Haftanstalten. Banning porträtierte Obdachlose abseits von ihrem Alltag auf der Straße. In Ghana fotografierte er die Stammesobersten der Gonja und Dagomba mit ihrem Hofstaat, in deren Reihen er auch selbst zu sehen ist. Politisch links orientiert zeigt Banning, was von der großen kommunistischen Utopie übrig geblieben ist. Mit liebevoller Distanz dokumentiert und seziert Banning die Welt der kommunistischen Parteien anhand ihrer Büros.