HIGHLIGHTS AUS DEN AKTUELLEN HEFTEN UND AUSBLICK:

Dieter Nuhr

„Kein Scherz!“

28.5./20 Uhr, Stadthalle, Hagen

Dieter Nuhr ist der Meister der entspannten Comedy und der König der befreienden Pointe. In seinem Programm „Kein Scherz!“ beweist er wieder einmal: Das Leben ist kein Witz, kann aber trotzdem Spaß machen. Er widersetzt sich dem Zeitgeist dauernder Erregung, seziert unser mediengestörtes Weltbild und hält dagegen mit seiner entwaffnenden Unaufgeregtheit. Nuhr kontert die ritualisierte Empörung in unserem Land mit abwägenden Gedanken und gelassener Heiterkeit. Er seziert mit seinen entlarvenden Pointen die Verkrampftheit der Ideologen und befreit sein Publikum vom Zwangsdenken der Besserwisser.
Nuhr beweist: Humor kann schlau sein, Optimismus ist möglich, Denken macht Spaß! Die Wirklichkeit ist oft lustiger als jeder Witz, und Lachen ist – kein Scherz! – extrem befreiend.

Velberter Autokino

Die Velberter Kulturloewen präsentieren wieder Autokino

30.4.-2.5.2021; Autokino am Stadion, Velbert

Nach dem erfolgreichen Start im letzten Jahr präsentieren die Velberter Kulturloewen wieder Autokino am Stadion und zwar von Freitag, 30. April bis Sonntag 02. Mai 2021!
Neu ist dieses Mal, dass der für Samstag, den 1. Mai, geplante Familienfilm vom Publikum ausgewählt werden soll. Bis zum 11. April können alle interessierten Kinogänger auf der Homepage der Velberter Kulturloewen www.kulturloewen.de, auf Facebook (velberter.kulturloewen) und Instagram (velberter_kulturloewen) ihre Wahl treffen.

Nachbarstädtisches:

Jan Banning

Retrospektive

bis 8.11., Städtische Galerie, Iserlohn

Spätestens seit Veröffentlichung der Fotoserie „Bureaucratics“ im Jahr 2008, zählt der Niederländer Jan Banning zu den herausragenden Vertretern der dokumentarischen Fotografie. Mit seinen Fotos wollte er die Unerschütterlichkeit festhalten, „… mit der weltweit Millionen von Beamten die Staatsmaschinerie am Laufen halten.“ In Iserlohn war die Serie 2010 zu sehen. Jetzt kehrt Banning zurück mit einer Retrospektive, die neben „Bureaucratics“ die Bildserien „Red Utopia“, „Down & out in the south“, „The sweating subject“ und „Law & Order“ zeigt. In einer fotografischen Studie vergleicht er die Justizsysteme in Kolumbien, Frankreich, Uganda und den USA miteinander. Seine Bilder enthüllen die tägliche Realität in Polizeibehörden, Gerichten und Haftanstalten. Banning porträtierte Obdachlose abseits von ihrem Alltag auf der Straße. In Ghana fotografierte er die Stammesobersten der Gonja und Dagomba mit ihrem Hofstaat, in deren Reihen er auch selbst zu sehen ist. Politisch links orientiert zeigt Banning, was von der großen kommunistischen Utopie übrig geblieben ist. Mit liebevoller Distanz dokumentiert und seziert Banning die Welt der kommunistischen Parteien anhand ihrer Büros.