HIGHLIGHTS AUS DEN AKTUELLEN HEFTEN UND AUSBLICK:

Meine Lieblingsschlager

Claudia Hirschfeld und Winni Biermann

22.8./15.30 Uhr, Zweibrücker Hof, Herdecke

Claudia Hrischfeld war mit ihrer Wersi-Orgel schon einige Male zu Gast in Herdecke und freut sich jetzt auf ein Konzert mit dem „singenden Trucker“ Winni Biermann. Dieser hat jüngst mit seinem Country-Schlager „Auf dem Asphalt dieser Welt“ für Aufsehen gesorgt. Komponiert und getextet wurde der Song eben von Claudia Hirschfeld. Für das Publikum hat sie ihre neue CD im Gepäck, streut aber zusammen mit Winni Biermann auch ein paar Operettenmelodien mit ein. Vor dem Konzert präsentiert die Firma Wersi im Foyer ihre neuesten Instrumente und Entwicklungen. (Tickets: www.eventim.de)

Sieben Sachen

Gute Dinge – gutes Leben – Markt

27.-29.8./11-18 Uhr; Schloss Lüntenbeck, Wuppertal

Den Schlosshof von Schloss Lüntenbeck belebt in diesem Sommer ein neuer Markt rund um gute Dingen für ein gutes Leben. „Sieben Sachen“ vereint kreative Welten: stylische Retroteile, hochwertige Unikate, handgemachte Kleinserien, zeitlose Designstücke. Von Wohnen über Mode, von Küche bis Radzubehör entdeckt man kreative Dinge für drinnen und draußen. Und wer gern selbst Hand anlegt, findet die bewährten Halbzeuge der Lüntenbecker DIY-Händler: Stoffe, Schnitte, Knöpfe, Garne. Musik, Drinks und Leckereien aus der Streetfoodküche schaffen vergnügliche Sommertage in Schlosshof und -garten.

Nachbarstädtisches:

Jan Banning

Retrospektive

bis 8.11., Städtische Galerie, Iserlohn

Spätestens seit Veröffentlichung der Fotoserie „Bureaucratics“ im Jahr 2008, zählt der Niederländer Jan Banning zu den herausragenden Vertretern der dokumentarischen Fotografie. Mit seinen Fotos wollte er die Unerschütterlichkeit festhalten, „… mit der weltweit Millionen von Beamten die Staatsmaschinerie am Laufen halten.“ In Iserlohn war die Serie 2010 zu sehen. Jetzt kehrt Banning zurück mit einer Retrospektive, die neben „Bureaucratics“ die Bildserien „Red Utopia“, „Down & out in the south“, „The sweating subject“ und „Law & Order“ zeigt. In einer fotografischen Studie vergleicht er die Justizsysteme in Kolumbien, Frankreich, Uganda und den USA miteinander. Seine Bilder enthüllen die tägliche Realität in Polizeibehörden, Gerichten und Haftanstalten. Banning porträtierte Obdachlose abseits von ihrem Alltag auf der Straße. In Ghana fotografierte er die Stammesobersten der Gonja und Dagomba mit ihrem Hofstaat, in deren Reihen er auch selbst zu sehen ist. Politisch links orientiert zeigt Banning, was von der großen kommunistischen Utopie übrig geblieben ist. Mit liebevoller Distanz dokumentiert und seziert Banning die Welt der kommunistischen Parteien anhand ihrer Büros.